Starkregen, Sturmböen und umgestürzte Bäume: Das schwere Unwetter am 28. August 2026 hat auch Bad Säckingen und die umliegenden Ortsteile getroffen. Mitarbeitende von Retaro und TonniClean waren anschließend vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen und blockierte Straßen und Wege wieder freizubekommen.
Innerhalb weniger Minuten verändert sich die Lage
Am Freitagmorgen zog gegen 9:30 Uhr eine kräftige Gewitterzelle über den Hochrhein. Was folgte, war kurz – aber außergewöhnlich heftig.
An der Wetterstation im Bad Säckinger Kurgebiet wurden innerhalb von nur zehn Minuten 23,2 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. Laut Wetterbeobachter Helmut Kohler war dies der stärkste 10-Minuten-Niederschlag seit Beginn der dortigen Messungen. Gleichzeitig wurden Sturmböen von rund 90 km/h registriert.
Die Folgen waren in der Region schnell sichtbar: Straßen und Unterführungen liefen voll, die Kanalisation konnte die Wassermassen teilweise nicht mehr aufnehmen. In mehreren Bad Säckinger Unterführungen stand das Wasser zeitweise rund 30 Zentimeter hoch. Auch umgestürzte Bäume und herabgefallene größere Äste sorgten im Landkreis für Behinderungen und blockierte Fahrbahnen.
Nicht lange reden – sondern mit anpacken
Auch in Bad Säckingen und Wallbach hinterließ das Unwetter deutliche Spuren.
Für uns war schnell klar: Wenn unmittelbar in unserer Region Unterstützung gebraucht wird und wir helfen können, dann tun wir das.
Gemeinsam stellten Retaro und TonniClean kurzfristig eigene Kräfte für die Aufräumarbeiten zur Verfügung. Mit Motorsägen, Werkzeug und vor allem gemeinsamer Muskelkraft wurden umgestürzte Bäume und größere Äste zerkleinert, von Straßen und Wegen entfernt und die unmittelbaren Folgen des Sturms beseitigt.
Dabei ging es nicht darum, die Arbeit von Feuerwehr, Technischen Diensten oder anderen professionellen Einsatzkräften zu ersetzen. Vielmehr wollten wir dort unterstützen, wo zusätzliche Hände gebraucht werden und Arbeiten sicher übernommen werden konnten.

Gemeinsam geht es schneller
Gerade nach einem solchen Ereignis zeigt sich, wie wichtig regionaler Zusammenhalt ist.
Während Feuerwehr, Stadt, technische Dienste und zahlreiche weitere Helfer an vielen Stellen gleichzeitig im Einsatz waren, haben auch Unternehmen und Privatpersonen ihren Teil beigetragen. Der SWR berichtete noch am selben Abend von umfangreichen Aufräumarbeiten nach den Unwettern in Baden-Württemberg.
Auch unsere Einsätze waren am Ende nur ein kleinerer Teil davon. Aber genau aus vielen kleinen Beiträgen entsteht echte Unterstützung.

Unsere Region ist mehr als nur unser Unternehmens Standort
Retaro ist am Hochrhein zuhause. Wir arbeiten täglich mit Unternehmen, Vereinen und Menschen aus Bad Säckingen, Wehr und der gesamten Region zusammen.
Deshalb bedeutet regionale Verbundenheit für uns mehr, als nur hier Dienstleistungen anzubieten.
Wenn unsere Möglichkeiten, unsere Fahrzeuge, unser Equipment oder einfach ein paar zusätzliche Hände dazu beitragen können, nach einem solchen Ereignis schneller wieder Normalität herzustellen, helfen wir gerne.
Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle insbesondere den Feuerwehren, Technischen Diensten und allen weiteren haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die während und nach dem Unwetter in der gesamten Region im Einsatz waren.
Bad Säckingen und der Hochrhein haben an diesem Freitag einmal mehr gezeigt: Wenn es darauf ankommt, wird gemeinsam angepackt.
