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Die häufigsten Barrieren im Webdesign und wie Sie diese überwinden

Entdecken Sie mit uns, wie Sie gängige Webdesign Barrieren erkennen und für eine optimierte, nutzerfreundliche Website meistern.
Webdesign Barrieren

Wussten Sie, dass fehlender Alternativtext ein häufiger Fehler auf Websites ist? Er schließt Menschen mit Sehbehinderungen aus. Das Webdesign schafft oft Barrieren. Diese beeinträchtigen den sicheren Zugang für alle. Unsere Gesellschaft wird inklusiver, das Internet sollte da nicht zurückbleiben. Versäumnisse wie niedriger Farbkontrast, machen es schwer für Screenreader-Nutzer. Sie können Inhalte schwer navigieren und verstehen.

Wir zeigen, wie Sie diese Designer-Fallen umgehen. So wird Ihre Website barrierefrei. Das ermöglicht digitalen Zugang für alle.

Wichtige Erkenntnisse

  • Fehlender Alternativtext schließt Menschen mit Sehbehinderungen aus.
  • Geringe Farbkontraste erschweren das Lesen von Inhalten.
  • Klare Überschriften-Hierarchien verbessern die Navigation.
  • WAI-ARIA-Attribute erleichtern die Nutzung interaktiver Inhalte.
  • Barrierefreie Websites können zu höherer Kundenzufriedenheit und besseren SEO-Rankings führen.

Einführung in Webdesign Barrieren

Barrierefreies Webdesign hilft Menschen mit Behinderungen, das Internet leichter zu nutzen. Es beinhaltet einfache Navigation und Kontrasteinstellungen. Auch Textbeschreibungen für Bilder und Videos sind wichtig. Die BITV 2.0 setzt Standards, um Nutzerfreundlichkeit zu steigern. Sie sorgt für gleichen Zugang für Menschen mit Behinderungen.

Viele Menschen nutzen Screenreader, weil sie Bilder nicht sehen können. Sie brauchen Alternativtexte. Wenn Bilder im Browser ausgeschaltet sind, kann man die Barrierefreiheit prüfen. Ohne gute Alternativtexte finden sich Blinde oder Sehbehinderte schwer zurecht. Für eine bessere Navigation müssen Image-Maps und Grafiken klar beschrieben werden.

  • BITV 2.0: Enthält diverse Anforderungen an barrierefreies Webdesign.
  • Kontrasteinstellungen: Wichtige Grafiken müssen kontrastreich und in angemessener Größe dargestellt werden.
  • Screenreader: Alternativtexte sind notwendig, da Screenreader keine Grafiken interpretieren können.
  • Java-Applets: Erfordern die Installation der Java Accessibility Bridge für Zugangsfähigkeit.
  • Forms: Eingabefelder sollten klar beschriftet sein, um die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Webseiten ohne Bilder und Tabellen sind manchmal nötig. Aber sie erfordern mehr Arbeit, sie aktuell zu halten. Gut beschriftete Formulare und deutliche Farben sind wichtig. Damit jeder alles nutzen kann, müssen Multimediainhalte Text für Gehörlose und Audiodeskriptionen für Blinde haben. Auch für animierten Text brauchen wir Alternativen. So stellen wir Barrierefreiheit im Internet sicher.

AnforderungenBeschreibung
BITV 2.0Vorgaben zur Barrierefreiheit von Webseiten in Deutschland
AlternativtexteBeschreibungen von Bildern und Grafiken für Screenreader-Nutzer
Kontrastreiche GrafikenSicherstellen, dass Grafiken für Menschen mit Sehbehinderungen gut sichtbar sind
UsabilityEinfachere Navigation durch klare Beschriftungen und logische Strukturierung

Unser Ziel ist es, jedem den gleichen Zugang zu Infos und Funktionen zu geben. Das gilt auch bei körperlichen oder sensorischen Einschränkungen. Barrierefreiheit und responsive Design gehen zusammen. Sie bieten allen eine gute Erfahrung im Internet.

Fehlender Alternativtext für Bilder

Mehr als 5% der Websites haben keinen Alternativtext für Bilder. Dies erschwert Sehbehinderten die Nutzung, da sie Infos nicht bekommen können. Auch für die SEO-Rankings ist dies schlecht.

Warum Alternativtext wichtig ist

Alternativtexte sind zentral für die Webentwicklung. Sie machen Bilder für sehbehinderte Menschen über Screenreader zugänglich. Ohne sie gehen wichtige Infos verloren, was die Erfahrung verschlechtert.

Über 12% der Webseiten haben keine oder falsche Alternativtexte. Das schränkt die Zugänglichkeit nicht nur für Sehbehinderte ein. Es beeinflusst auch andere User negativ.

Best Practices zur Erstellung von Alternativtext

  • Beschreibend und präzise: Seien Sie konkret und informativ, um den Inhalt genau darzustellen.
  • Vermeidung allgemeiner Phrasen: Vermeiden Sie Platzhalter wie “Bild” oder “Grafik”, geben Sie Kontext.
  • Semantisch korrekt: Ihre Texte sollten semantisch richtig sein, um die Webstruktur zu unterstützen.

Wenn wir Alternativtexte richtig nutzen, verbessern wir nicht nur die Barrierefreiheit. Wir steigern auch die SEO-Rankings. Etwa 15% der Webseiten vermissen solche Texte, die für das Verständnis auf der Seite wichtig sind. Alternativtexte sind daher ein wichtiger Teil in der Entwicklung von Webseiten.

Probleme mit Farbkontrasten und deren Lösung

Farbkontraste sind sehr wichtig für die Benutzerfreundlichkeit im Webdesign und für die Lesbarkeit von Texten. Sie beeinflussen die Lesbarkeit und Zugänglichkeit von Online-Inhalten stark. Menschen mit Sehproblemen tun sich schwer, Texte zu lesen, wenn die Farben von Text und Hintergrund zu ähnlich sind. In Deutschland sind etwa 7,8 Millionen Menschen stark sehbehindert. Das sind 9,4% der Bevölkerung. Deshalb müssen Webdesigner diese Menschen berücksichtigen.

Auswirkungen von geringem Farbkontrast

Farben und Kontraste sind in zwei der sieben Regeln für barrierefreies Webdesign enthalten. Farben geben oft wichtige Infos weiter. Doch Menschen mit Farbsehschwäche oder Blinde können das nicht immer erkennen. Wenn Farbkontraste zu schwach sind, leidet die Lesbarkeit. Das betrifft vor allem diejenigen mit Sehproblemen. Dadurch kann die Benutzerfreundlichkeit des Webdesigns leiden und Nutzer haben eine schlechte Erfahrung.

Tools zur Farbkontrastüberprüfung

Webdesigner können mit Farbkontrast-Checkern die Farben ihrer Seiten überprüfen. Diese Tools testen die Farbkombinationen nach Standards wie den WCAG. Die WCAG unterteilen die Anforderungen in drei Ebenen: A, AA und AAA. Hierbei sind A die Grundanforderungen und AA ein höheres Niveau. Seiten mit einem Google Lighthouse Score unter 80 sollten ihre Zugänglichkeit verbessern.

Hier einige hilfreiche Tools für die Überprüfung:

  • Farbkontrast-Checker
  • Google Lighthouse
  • WAVE Accessibility Tool

Wenn Designer diese Tools nutzen und die WCAG-Richtlinien beachten, verbessert das die Benutzerfreundlichkeit ihrer Websites. Außerdem wird die Lesbarkeit der Texte für alle Nutzer sichergestellt.

Die Bedeutung klarer Überschriften-Hierarchien

Eine klare Überschriften-Hierarchie macht Websites besser nutzbar und verbessert das Erlebnis für alle Besucher. Durch geordnete Überschriften von H1 bis H6 wird der Inhalt klarer und einfacher zu navigieren.

Für Menschen mit Sehbehinderungen ist eine eindeutige HTML-Überschriften-Struktur sehr wichtig. Sie erleichtert Screenreadern, die Struktur der Webseite zu verstehen. Das macht Webinhalte effizienter zugänglich. Barrierefreiheit ist ethisch wichtig und bald gesetzlich erforderlich.

Die Anwendung von Webdesign Best Practices verbessert die Barrierefreiheit wesentlich. Beispiele sind gut lesbare Schriftarten und Alternativtexte für Bilder. Klare Überschriften-Hierarchien helfen zudem, die Webseite für alle leichter navigierbar zu machen.

  1. Die HTML-Überschriften müssen in der Reihenfolge H1 bis H6 eingesetzt werden. So bleibt die Struktur verständlich.

  2. Eine klare Überschriften-Hierarchie erleichtert nicht nur die Orientierung. Sie verbessert auch die Position in Suchmaschinen.

  3. Wir wollen, dass unsere Website für Menschen mit Behinderungen voll zugänglich ist. Die WCAG-Richtlinien leiten uns dabei.

Indem wir Webdesign Best Practices folgen, machen wir unsere Website für alle nutzbar. Dies bietet ein besseres Erlebnis und erfüllt rechtliche Anforderungen.

Durch die Umsetzung einer klaren Überschriften-Hierarchie und anderer Maßnahmen unterstützen wir digitale Inklusion. Es ist ein wichtiges Webdesign-Ziel.

Interaktive Inhalte und ihre Barrieren

Moderne Webseiten nutzen gern interaktive Inhalte. Sie machen die Erfahrung für den Nutzer besser. Doch sie können Probleme bei der Barrierefreiheit verursachen.

Häufige Probleme bei Schiebereglern und Akkordeons

Schieberegler und Akkordeons sind auf Webseiten beliebt. Aber sie sind oft nicht zugänglich für Menschen mit Behinderungen. Typische Probleme sind fehlende Beschriftungen und unklare Anweisungen.

  • Fehlende oder unzureichende Beschriftungen
  • Keine klaren Anweisungen zur Benutzung
  • Schwierigkeiten bei der Navigation über die Tastatur

Diese Probleme beeinträchtigen die Nutzbarkeit und Verständlichkeit. Das widerspricht den Prinzipien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Durch Verbesserungen bei diesen Elementen können wir die Zugänglichkeit steigern.

Verwendung von WAI-ARIA-Attributen

WAI-ARIA-Attribute machen interaktive Inhalte für alle zugänglicher. Sie erlauben uns, Informationen für Screenreader hinzuzufügen. Wichtige Attribute sind aria-label, aria-expanded und aria-controls.

  1. aria-label: Beschreibt den Zweck eines Elements.
  2. aria-expanded: Zeigt an, ob ein Element geöffnet oder geschlossen ist.
  3. aria-controls: Verknüpft Steuerelemente mit ihrem Inhalt.

Die Nutzung dieser Attribute verbessert die Barrierefreiheit stark. Wir tragen so zu den Zielen der Web Accessibility Initiative bei und machen Websites für alle nutzbar.

KonformitätsstufenBeschreibung
ABasisanforderungen an die Barrierefreiheit
AAGängige Anforderungen, oft gesetzlich festgelegt
AAAHöchste Anforderungen an die Barrierefreiheit

Barrieren durch unklare Links

Klare Link-Kennzeichnungen sind sehr wichtig für einfaches Surfen im Internet. Unklare Links und nicht eindeutige Link-Beschriftungen sorgen oft für Verwirrung. Sie machen es schwerer, durch Seiten zu navigieren. Dieses Problem betrifft nicht nur Personen mit Einschränkungen. Es betrifft alle, die Websites leicht nutzen möchten.

  • Hindernisse bei der Zugänglichkeit können zu erhöhten Absprungraten führen und die Benutzerbindung verringern.
  • Langsame Ladezeiten führen zu höheren Absprungraten auf Websites.
  • Usability-Hürden können zu einem Rückgang der Konversionsraten und einer verminderten Benutzerbindung führen.

Um solche Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, Links klar zu beschriften. Websites wie Wikipedia und BBC News zeigen, wie es geht. Sie nutzen klare Link-Beschriftungen, die helfen, sich besser zurechtzufinden.

„Es ist entscheidend, dass Links eindeutig gekennzeichnet sind und klare Kontextinformationen bereitstellen. Bildlinks sollten eine klare Textalternative bieten, um die Verständlichkeit und Zugänglichkeit zu verbessern.“

Barrierefreiheitsfunktionen zu implementieren, hilft nicht nur Menschen mit Behinderungen. Es macht die Navigation im Web einfacher für alle. Das verbessert die Benutzerfreundlichkeit und damit auch das Suchmaschinenranking.

Formularzugänglichkeit verbessern

Eine gute Gestaltung von Formularen ist wichtig, damit alle Nutzer sie leicht benutzen können. Wichtig ist, dass jedes Formularfeld klar gekennzeichnet ist. So wissen die Nutzer gleich, was sie eingeben müssen. Daher ist es wichtig, <label>-Elemente und andere Hilfsmittel zur Beschriftung zu nutzen.

Wichtigkeit von Beschriftungen

Formularbeschriftungen sind sehr wichtig für die Benutzerfreundlichkeit, vor allem für Nutzer mit Einschränkungen. Sie helfen Nutzern, sich zurechtzufinden und alles richtig auszufüllen. Die korrekte Beschriftung senkt zudem die Bounce Rate und steigert die Conversion Rate.

Tipps zur optimalen Formulargestaltung

Um barrierefreie Formulare zu gestalten, gibt es einige Tipps:

  • Eindeutige und sichtbare Labels: Jedes Feld braucht ein deutliches Label, das erklärt, was man eintragen soll.
  • Nutzung von Platzhaltern: Placeholder sollten genutzt werden, um weitere Hinweise zu geben.
  • Beschriftung von Schaltflächen: Schaltflächen müssen klar beschriftet sein, damit Nutzer wissen, was passiert, wenn sie sie drücken.
  • Feldsets und Legenden: Bei langen Formularen helfen <fieldset> und <legend>, Felder zu ordnen und die Übersicht zu bewahren.
StatistikWert
Durchschnittliche tägliche Visits5.000
Durchschnittliche Conversion Rate2,5%
Durchschnittlicher Bestellwert20 €
Bounce Rate aufgrund fehlender Barrierefreiheit5%
Täglicher Umsatzpotenzial einer barrierefreien Website2.500,00 Euro
Jährlicher Umsatzpotenzial einer barrierefreien Website912.500,00 Euro
Täglicher Umsatzverlust durch Barrieren125,00 €
Jährlicher Umsatzverlust durch Barrieren45.625,00 €

Hürden durch fehlerhafte Bildkarussells

Fehler in Bildkarussells können die Zugänglichkeit von Websites erschweren. Sie sind oft schwer für Nutzer von Screenreadern zu bedienen. Besonders, wenn wichtige Texte fehlen oder falsch sind. Über eine Milliarde Menschen leben mit Behinderungen. Daher ist es wichtig, Webseiten zugänglich zu machen.

Bildkarussells Zugänglichkeit

Um Bildkarussells zugänglich zu machen, muss man ARIA-Labels nutzen. Sie helfen Menschen, die Screenreader verwenden, Bilder zu verstehen. Das fördert die Teilhabe aller Menschen am Leben. In der Schweiz gibt es ein Gesetz, das seit 2004 gilt. Es unterstützt Menschen mit Behinderungen.

Wenn ARIA-Labels fehlen, wird die Navigation sehr schwer. Dies ist ein häufiges Problem beim Webdesign. Aber durch gute Planung kann man es lösen. So erreicht man, dass die Webseite für jeden nutzbar ist.

ProblemLösung
Fehlende ARIA-LabelsIntegrieren von korrekten ARIA-Labels
Schwierig zu navigierenKlar strukturierte Navigation
Inkonsistentes DesignEinheitliche Designrichtlinien

ARIA-Labels richtig einzusetzen ist wichtig. Sie helfen, die Webseiten für alle zugänglich zu machen. Das Ziel ist, dass jeder darauf zugreifen kann, egal welche Fähigkeiten er hat.

Wie barrierefreies Webdesign zur SEO beiträgt

Ein effektives Webdesign beachtet die Barrierefreiheit und hilft damit bei der SEO. Ab 2025 ist barrierefreies Design Pflicht für viele Websites. Das zeigt die Bedeutung von Inklusion.

Serifenlose Schriftarten und hohe Kontraste machen Texte leichter lesbar. Das ist besonders für Menschen mit Sehschwäche wichtig.

Verbesserte Benutzererfahrung

Eine klare Seitenstruktur und Alt-Texte bei Bildern verbessern die Nutzererfahrung. Diese Maßnahmen unterstützen sowohl Menschen mit Beeinträchtigungen als auch Suchmaschinen. Dadurch finden diese den Inhalt einfacher.

Eine gute Nutzererfahrung erhöht die Zeit, die Besucher auf einer Seite verbringen, und senkt die Absprungrate. Das verbessert die SEO.

Vorteile für die Online-Präsenz

Barrierefreies Design folgt internationalen Standards wie den WCAG. Die richtige Anwendung von ARIA-Labels und HTML für Listen hilft Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig verbessert es die SEO.

Videos mit Untertiteln und Audiodeskriptionen bieten zusätzliche Texte für Suchmaschinen. Das bringt SEO-Vorteile.

Barrierefreiheit verbessert nicht nur die Nutzererfahrung. Sie erweitert auch den Kreis potenzieller Besucher, Leads und Kunden. Das stärkt die Online-Präsenz.

Die Einhaltung von Barrierefreiheitsstandards erweitert die Zielgruppe. Und verbessert die SEO-Leistung.

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